6.02.2006

Til spott og spe

Ja, no er helvete over for i år. Eg var så uroa over å ha gjort mange feil, at eg måtte taste inn teksten eg hadde skrive i Word. Det var ikkje så mykje som var gale. No skal vi altså ha ei tevling her, og den går ut på å finna ut kor feila er. Eg er ganske stolt over denne eksamenen, bortsett frå slutten på siste oppgåva. Den blei kanskje litt kort. Merk dykk elles Goethe- og Brecht-sitata, innlagt for å gjera rettearbeidet for sensoren litt kjekkare.

Det var tre oppgåver på eksamen. Den første var den tradisjonelle attforteljingsoppgåva, men denne gongen skulle attforteljinga skje på tysk, ikkje på norsk. Andre oppgåve er ei brevoppgåve. Den tredje hadde fleire oppgåve, eg valde den som visstnok var vanskelegast.

(Til dei som ikkje kan tysk kan vi sei at det handla om ein gut som gjekk i kloster, og som ville bli munk.)

ZUM ARBEIT:

Aufgabe 1
Lesen Sie den Text "Leben in Enthaltsamkeit". Notieren Sie auf Deutsch, war Sie über den Alltag in einem Kloster erfahren und welche Schritte Benjamin tun muss, um Mönch zu werden.

* Benjamin ist ein 17-jähriger Junge, der Mönch werden will.
* Er hat andere Alternativen, wie als Ärztin oder Juristin, aber Klosterleben findet er sinnreicher.
* Einige sagen, dass Klosterleben als Gefangenschaft vergleichbar sei. Benjamin zustimmt nicht mit diesem Vergleich.
* Das Leben im Kloster ist hart, aber Benjamin aufs entschiedenste Mönch werden will.
* Es gibt spezielle Regeln für Mönch zu werden. Eine Mönchsausbildung, kann man sagen.
* Jungen, die Mönch wollen werden, müssen erst durch eine Berufsausbildung gehen.
* Diese Ausbildung nennt man „Grundvoraussetzung. In dieser Ausbildung gibt es verschiedene Stufen, und wenn der Junge durch diese Stufe gegangen hat, kann er für zwei bis drei Jahren ins Kloster gehen. Diese Periode ist eine Bedenkzeit und Probezeit. Hier muss man sich bestimmen, weil er sein Leben im Kloster leben will.
* Man muss nicht nur das Leben im Kloster beurteilen, sondern aus dass man das Zölibat einhalten muss.

Aufgabe 2
Was halten Sie von Benjamins Entscheidung? Welche Fragen möchten Sie ihm stellem? Schreiben Sie einen Brief an Benjamin. Schreiben Sie auf Deutsch.

Lieber Benjamin,

ich habe deinen Bericht gelesen. Deine ergreifende Lebenserfahrung und Entscheidung bewog mir stark.

Ich habe den Eindruck dass die Jugend von Heute sind öfter Karrieremacher als früher. Die wenigsten denken an anderen als guten Jobs. In Schule haben wir Karrierentage, aber wir haben keine Lebenstage.

Es ist ein ständiges Quengeln über guten Jobs und einem guten Zeugnis und so weiter. Ich sage: Was helfen guten Noten mir, wenn ich keinen anderen Noten als die Noten der Arbeit spielen kann?

„Jugend ist Trunkenheit ohne Wein, sagte Goethe. Ich denke, dass du nach dieser Zitate lebst. Du hast eine mutige Wahl getroffen.

Wir, die Jugend, wir sind die Zukunft. Wir sollen nicht, und dürfen nicht, die Erwachsenen nachahmen.

Bist du nicht einig mit mir?

Aufgabe 3
Stellen Sie sich vor, Benjamin ist 80 Jahre alt geworden. Jetzt blickt er auf sein Leben zurück.

Mein Leben

Gestern fand ich einen Brief, der sehr alt war. Den Brief hatte ich im Kloster geschrieben. Ich bin für fünf Monate im Kloster gewesen, weil ich als 17-jährige ganz bestimmt Mönch werden wollte.

Dann kam den Krieg, und ich bin in die Stammrolle eingetragen. Ich war in der Sanität. Der Krieg fruchtbar. Ich war lange bei einem spanischen Dorf. Oft machten wir Lagerfeuer, und sangen Lieder. Wir dachten oft, dass wir gute Bürger waren, weil wir für unser Vaterland kämpfen. Das war ein Fehlgriff.

„Der Mensch hat einen Fehler, heißt es in Bert Brechts Gedichte: „er kann denken. Ich lernte nicht zu denken, bevor dem Krieg nach dem Ende geführt war.

Nach dem Krieg hatte ich keine Lust zurück zum Kloster gegangen. Ich studierte Theologie, und habe für 25 Jahre an der Universität unterrichtet. Ich habe Bücher geschrieben und Theorie entwickelt.

Aber wenn man 50 Jahre geworden ist, beginnt man zu denken. Das Leben im Kloster, das ich früher distanzierte mich von, wirkt dann besser als das Leben bei der Universität.

Seit dann bin ich im Kloster gewesen. Ich habe die Ruhe gefunden. Endlich habe ich den Sinn des Lebens gefunden.

6 kommentarer:

Stian Nicolajsen sa...

Får dere ikke bruke data? Stakker dere fattige elever på Tanks. På handelsgym får alle bruke pcer. Med stavekontroll selvfølgelig.

jokke sa...

Hvorfor alt dette tyske din gale unge mann

Jules sa...

Hallo
Leider kann ich nur Deutsch und Englisch und daher nichts vom Rest deines Blogs verstehen, aber deine Arbeit / Klausur hat mir gefallen.
Die Sätze sind zwar oft holperig oder etwas falsch, aber immerhin kann man verstehen was du meinst. Und tiefsinnig war der Inhalt nebenbei auch noch.

Sehr gut! Ich hoffe du lernst noch weiter.
Liebe Grüße
Jules

Mathias sa...

Hallo.

Vielen Dank für deinen Kommentar. Die beste Zensur bekam ich doch nicht, und meine Deutsch ist nicht mehr als gut als in Juni. Aber die Zensur war doch besser als den Durchschnitt...

Liebe Grüße
Mathias

Mathias sa...

Ich vergaß zu sagen, daß diese Text für das Examen in zweiten Klasse in Gymnasium geschreiben war.

Og for dykk andre: Ikkje spør.

Mathias sa...

Ja, skal sjølvsagt vere "til de andre".